IRIS Biotech bringt neue Innovationen auf den Markt (07/2012)

Das in Marktredwitz in Oberfranken/Ostbayern beheimatete Unternehmen IRIS Biotech GmbH hat durch Intensivierung seiner Zusammenarbeit mit Forschungsinstitutionen den Zeitraum der Markteinführung neuer Produktgruppen drastisch verkürzt. Derzeit kooperiert das Unternehmen mit 35 ausgewählten Herstellern und Universitäten aus aller Welt.

Das in der BioRegio Regensburg ansässige Unternehmen wurde 2001 als Tochtergesellschaft der Cfm (Oskar Tropitzsch e.K.) gegründet. Cfm blickt mit Gründungsjahr 1788 als die erste chemische Fabrik in Deutschland auf eine über 220-jährige Expertise zurück. Heute stellt das Unternehmen Enzyme, Fermentationsprodukte, Phytochemikalien, Pharmaprodukte, Laborchemikalien und Toxine her. IRIS Biotech bündelt die Aktivitäten im Bereich der Biotechnologie und hat ein enges Kooperationsnetz zu Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen aufgebaut. Oft werden gerade hier interessante und nützliche Innovationen erarbeitet, die aber leider häufig nicht ihren Weg als marktfähige Produkte zu potentiellen Interessenten finden. Genau hier setzt die Initiative von IRIS Biotech GmbH und Cfm an. Relevante Erfindungen können z.B. relativ einfache Moleküle sein, wie ein alpha-Sulfo-beta-Alanin, entwickelt von der Universität Rouen (Frankreich). Neu entwickelte Arzneimittel sind oft hydrophob und damit schlecht in Blut löslich. Durch Konjugation mit diesem Molekül werden die Arzneimittel wasserlöslich und können z.B. als Injektion verabreicht werden. Eine ganze Produktgruppe aus über 130 Derivaten hat die Universität Valencia (Spanien) mit neuartigen sog. PGA (Poly-Glutamic-Acid) Strukturen entwickelt. Diese wirken als Trägermaterial, an das mehrere verschiedene (!) Arzneimittelmoleküle angehängt werden können. Ein Vehikel für die heute hochaktuellen Themen „Kombinationstherapie“ und „Personalisierte Medizin“. Auf der anderen Seite liefern IRIS Biotech GmbH und Cfm Reagenzien für die unterschiedlichsten Forschungsbereiche. Einige hiervon sind u.a. sog. „small molecules“, wichtig für die Medikamentenentwicklung und Naturstoffe oder Toxine. Ein anderes Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Zerstörung von Biofilmen mit Hilfe von Bienengift. Umfassende Zellbanken, sog. „Libraries“ mit über 66.000 unterschiedlichen marinen Stämmen runden das Sortiment ab.

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