Forschungsverbünde

AugUR

Die Augenstudie der Universität Regensburg, AugUR, beschäftigt sich mit den Ursachen und dem Verlauf der alterbedingten Makuladegeneration (AMD).Dabei sollen v.a. neue gentische und nicht-genetische Risikofaktoren identifiziert werden, um innovative Möglichkeiten in den Bereichen Diagnostik, Prävention und Therapie der AMD zu öffnen. Für die Studie werden Personen über 70 Jahre aus Regensburg und Umgebung zufällig ausgewählt und gebeten bei der Studie teilzunehmen.

CCCO - Comprehensive Cancer Center Ostbayern

Im Juli 2016 wurde das CCCO von Universitätsklinikum Regensburg und Caritas-Krankenhaus St. Josef ins Leben gerufen. Das CCCO dient als eine zentrale Koordinationseinrichtung für die interdisziplinäre onkologische Krankenversorgung, Forschung sowie Aus- und Weiterbildung im ostbayerischen Raum.

UCC-R - University Cancer Center Regensburg

Das UCC-R ist Bestandteil des Comprehensive Cancer Centers Ostbayern (CCCO). Es arbeiten verschiedene Fachbereiche interdisziplinär und hausübergreifend für  die bestmögliche Versorgung der Patienten zusammen. Neben der Krankenversorgung sind die am UCC-R beteiligten Mediziner auch in der Forschung aktiv und bieten Krebsmedizin auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft.

EVHA

Die European HIV Alliance (EHVA) ist ein 5 jähriges Projekt, welches von dem Förderprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union gefördert wird. Ziel ist es die Entwicklung eines effektiven HIV Impfstoffes voran zu bringen. Der Verbund umfässt 39 partner (darunter akademische Institutionen und Industriepartner aus Europa, sowie aus Africa und Nordamerika), mit Expertenwissen im Bereich der HIV Impfstoffentwicklung.Die Universität Regensburg koordiniert hierbei die Impfstoff Entwicklung mit Schwerpunkt auf der Identifizierung von neuen Antigen Kanidaten und Verabreichungssystemen.

ForBiMed

ForBIMed, ein von Prof. Ralf Wagner aus dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Regensburg koordinierter Forschungsverbund  aus 11 universitären Arbeitsgruppen sowie 10  Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, neue, erreger- und wirtsspezifische Biomarker zu finden, die als Basis für neue Diagnostika, Therapeutika und Impfstoffe dienen können.

Melanomverbund

Das Ziel des Melanomverbundes ist der Zusammenschluss von Arbeitsgruppen, die intensiv an der Erforschung von molekularen Mechanismen der Melanomentstehung und -Progression arbeiten. Durch den von der Deutschen Krebshilfe geförderten Verbund soll die Melanomforschung in Deutschland gestärkt, ein Austausch von Forschungsresultaten und enge Interaktion zwischen den Gruppen erreicht werden. Ziel ist die Förderung der Übertragung von Forschungsergebnissen in die Anwendung.

MMML - Demonstrators

Der Verbund MMML-Demonstratoren (Molekulare Mechanismen in Malignen Lymphomen-Demonstratoren der Personalisierten Medizin) hat sich zum Ziel gesetzt, die Ergebnisse früherer und laufender Lymphom Verbünde wie MMML, MMML-ICGC, Hematosys, oder MycSys aufzugreifen und die nächsten Schritte für eine Anwendung in der klinisch/ diagnostischen und pharmazeutischen Nutzen zu gehen.

Nationale Kohorte

Ein Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen aus der Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten, der Leibniz-Gemeinschaft und der Ressortforschung hat deutschlandweit die Initiative für den Aufbau einer groß angelegten Langzeit-Bevölkerungsstudie ergriffen, um

  • die Ursachen von Volkskrankheiten wie z.B. Herz-Kreislauf-erkrankungen, Krebs, Diabetes, Demenzerkrankungen und Infektionskrankheiten aufzuklären
  • Risikofaktoren zu identifizieren
  • Wege einer wirksamen Vorbeugung aufzuzeigen
  • Möglichkeiten der Früherkennung von Krankheiten zu identifizieren

Verbund OptiMD im Forschungsnetz psychische Erkrankungen

In zwei klinischen Studien und fünf Forschungsprojekten untersucht das Konsortium, wie Antidepressiva besser wirksam werden können. Die Forscher validieren mögliche genetische und biochemische Biomarker die geeignet sind, die Wirksamkeit bereits verfügbarer Therapien gezielter festzustellen. Darüber hinaus werden neue Zielstrukturen erforscht, die für die Wirkung von Antidepressiva von Bedeutung sind, wie z. B. die Zusammensetzung des Dickdarm-Mikrobioms.

Synpeptide

Das Verbundprojekt Synpeptide vereint 5 Forschergruppen und 3 SME's aus ganz Europa mit dem Ziel neue Antibiotika zu entwickeln und zu testen. das leitende Insititut in Regensburg ist das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene des Universitätsklinikums. Im momentanen SYNMOD projekt werden molekulare Module ausgewählt und recombiniert um neue Funktionen zu verstärken. Des weiteren wurde eine neue Technology im Bereich des Hochdurchsatz-Screening zur Messung von antimikrobialer Aktivität  eingeführt.